Historie der Sozialdemokratie beeindruckend

Im letzten Monat feierte der SPD Ortsverein Brandis Borsdorf sein 25jähriges Bestehen nach der Neugründung und 110 Jahre seit Gründung eines sozialdemokratischen Ortsvereins. In dieser bewegenden Feierstunde machte Frank Mieszkalski drei wichtige historische Zeitfenster auf. Die Geburtsstunde der Sozialdemokratie um 1905, der Versuch des Neuanfangs 1945 und die Gründung der SDP im Jahre 1989.

Nun hat der Ortsverein begonnen historische Daten und Fakten auf einem Zeitlinie zu erfassen, um so die Historie des Ortsvereins, der Sozialdemokratie zu dokumentieren.

Denn „Zukunft braucht Herkunft – in den Geschichtsbüchern geblättert“. Auf Zeitreise können Sie hier gehen.

Erinnerungen an August Bebel müssen wachgehalten werden

Der Ortsverein Brandis-Borsdorf war gestern zu Besuch im Borsdorfer Heimatmuseum. Dort berichteten ehrenamtliche Mitarbeiter aus dem Leben August Bebels während seiner Zeit in Borsdorf. In den 1880er Jahren wohnte der gelernte Drechsler und Mitbegründer der Sozialdemokratie in Borsdorf und in Beucha nahm er oft an politischen Treffen und Gesprächen im Gasthof Wolfshain teil. Wegen der Soziallistengesetze kommen der „Arbeiterkaiser“ und Wilhelm Liebknecht in die Gemeinde an der Parthe. Eine Tafel am Haus Leipziger Straße 1 erinnert an ihren Aufenthalt.

August Bebel war seinerseits hauptverantwortlich für die Organisation der Partei und prägte weitgehend ihren Kurs und ihr Bild in der Öffentlichkeit. Er hat sich dabei immer für die kleinen Leute eingesetzt. So wie es die SPD auch heute noch tut. Deshalb ist es dem SPD-OV Brandis-Borsdorf eine Herzensangelegenheit die Erinnerung an August Bebel wachzuhalten.

Wir möchten uns nochmal ganz herzlich beim Team des Heimatmuseums für den informativen und hochinteressanten Nachmittag bedanken.

Markus Bergforth erneut zum OV-Vorsitzenden gewählt

Markus Bergforth ist gestern einstimmig zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Brandis-Borsdorf wiedergewählt worden. Bergforth der den Posten seit 2013 bekleidet zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Das ist ein großer Vertrauensbeweis“, sagte Bergforth nach der Wahl. „Die SPD wird auch in Zukunft in Brandis und Borsdorf neue Akzente setzen und mitgestalten. Wir haben in diesem Jahr erfolgreich gearbeitet und darauf können wir stolz sein“, sagte Bergforth weiter.

Ebenfalls wiedergewählt wurden Birgit Kilian und Dirk Jostes. Die Borsdorferin und der Borsdorfer fungieren als Bergforths Stellvertreter. Neue und alte Schatzmeisterin ist Jessica Käppler. Als Beisitzer wurden Ralph Gertler, Arno Jesse und Frank Mieszkalski gewählt.

Ortsverein ehrt Jubilare – Neu-Mitglied aufgenommen

Einen Grund zum Feiern gab es auf der gestrigen letzten OV-Sitzung des Jahres auch: Peter Brautzsch, Frank Mieszkalski und Ingo Reitmann wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. „Alle drei haben mitgeholfen die SPD in der Region nach der Wende wieder mit aufzubauen. Darauf können alle drei stolz sein und auch der OV freut sich darüber solch engagierte Mitglieder in seinen Reihen zu haben“, sagte OV-Chef Bergforth in seiner Laudatio.

Auch ein Neu-Mitglied wurde gestern offiziell aufgenommen: Ralph Gertler bekam gestern sein Parteibuch.

Nico Wiedensohler in den Ortsverein aufgenommen

Auf der letzten Sitzung am vergangenen Freitag konnte Markus Bergforth, Ortsvereinsvorsitzender des SPD OV Brandis Borsdorf, Nico Wiedensohler in den Ortsverein aufnehmen. Der Student der angewandten Mathematik ist 19 Jahre alt und gehört damit zu den jüngsten Mitgliedern im Ortsverein. „Wir freuen uns außerordentlich, dass auch junge Menschen zur SPD und in die Ortsvereine finden.“, so der OV-Chef. „Mit Nico wächst schon die nächste Generation heran, die in der Zukunft auch politische Verantwortung in der Kommunalpolitik übernehmen kann.“, fährt Bergforth fort. „Gerade junge Menschen in der SPD und in unserem Ortsverein verändern nochmals den Blick der älteren Generation auf Probleme und Aufgaben in der Kommune und der Politik. Der Ortsverein heißt Nico Wiedensohler herzlich willkommen.

Markus Bergforth überreicht Nico Wiedensohler das Parteibuch und einen Strauß Blumen.

 

SPD-Ortsverein Brandis-Borsdorf ehrt August Bebel

Der SPD-Ortsverein Brandis-Borsdorf hat am Abend August Bebel geehrt. Anlass war der 100. Todestag des Mitbegründers der deutschen Sozialdemokratie. In Beucha wurde ein Gedenkstein aufgestellt und in Borsdorf versammelten sich die OV-Mitglieder an der Gedenktafel am Freien Gymnasium. 

„Ohne August Bebel hätte es die SPD wahrscheinlich nicht gegeben. Er war hauptverantwortlich für die Organisation der Partei und prägte weitgehend ihren Kurs und ihr Bild in der Öffentlichkeit. Mit Ehrlichkeit und Geradlinigkeit. Und: Er hat sich immer für die kleinen Leute eingesetzt. So wie es sich die SPD immer auf ihre Fahne geschrieben hat – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichtkeit.“, sagt OV-Chef Markus Bergforth

August Bebel hat eine gewisse Zeit in der Region gelebt – von 1881 bis 1884 wohnte der gelernte Drechsler in Borsdorf und in Beucha nahm er oft an politischen Treffen und Gesprächen im Gasthof Wolfshain teil. Auch in Zukunft soll dem großen Sozialdemokraten und „Arbeiterkaiser“ gedacht werden – nicht nur innerhalb der SPD. „Deshalb ist ein Verbleib der Gedenktafel in Borsdorf unbedingt erforderlich – auch nach der Renovierung des Freien Gymnasiums. Denn: August Bebel ist Teil der Geschichte Borsdorfs“, betonte SPD-Gemeinderätin Ulrike Wagner-Kehe.

 

Überraschend viele Bürger bei der Enthüllung des August Bebel Denkmals in Beucha

Am 100. Todestag von August Bebel, dem "Arbeiterkaiser", Mitbegründer und Parteivorsitzender der SPD, wurde in Beucha der Gedenkstein von Bürgermeister Arno Jesse enthüllt. Überraschend viele Mitbürger und Mitbürgerinnen nahmen an der Feierlichkeit teil. In seiner kurzen Ansprache brachte Jesse deutlich zum Ausdruck, dass er sich als Sozialdemokrat besonders freue, dass bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Bürgermeister, dieses Denkmal enthüllen kann.

August Bebel ist auch heute noch aktuell. Er setzte sich zu seiner Zeit für die Rechte von Arbeitern ein; für bessere Arbeitsbedingungen und Entlohnung. Er war der erste Feminist. Bebel setzte sich für die Gleichberechtigung der Frauen ein und forderte das Wahlrecht für Frauen. Auch heute noch kämpft die SPD für eine gerechte Entlohnung von Arbeit und für die Gleichstellung von Mann und Frau.

Auch der SPD Ortsverein Brandis ehrte August Bebel. OV-Vorsitzender Markus Bergforth legte im Anschluss der Enthüllung einen Blumenstrauß nieder.

 

 

Gedenken an August Bebel

Am 13.08.2013 jährt sich der Todestag von August Bebel zum 100. Mal. In Borsdorf lebte Bebel von 1881 bis 1890 und im Gasthof Wolfshain kehrte er oft ein. Auf Initiative des Beuchaer Heimatvereins kann nun in Beucha ein Gedenkstein enthüllt werden. An dieser Feierstunde um 17:00 Uhr nehmen auch Mitglieder des SPD Ortsvereins Brandis Borsdorf teil. Um 18:00 Uhr legen dann die Mitglieder an der Gedenktafel zu Ehren von Bebel an der Schule Freies Gymnasium Blumen nieder, um an den Parteivorsitzenden der SPD zu erinnern. Der SPD Ortsverein Brandis Borsdorf lädt alle dazu ein.