SPD-Stadträte bekennen Farbe

Gemeinsam mit den Stadträten von BVB, LINKE und IfV wurde die Erstellung eines Handlungskonzepts für die Stadt Brandis „Gegen Extremismus und Gewalt – Für die Bewahrung von Menschenwürde und friedvollem Zusammenleben in einer weltoffenen Stadt„ in einem moderierten Prozess unter Einbeziehung von Bildungs-, Schul- und Freizeiteinrichtungen, Vereinen und Verbänden, Polizeibehörden und Landratsamt sowie interessierten Bürgern initiiert.

Weiterlesen

SPD Standpunkte zu den rechtsradikalen Ausschreitungen

Wir SPD-Stadträte vertreten folgende Standpunkte:

Es geht um das Image und die Zukunft von Brandis, denn Investoren, touristische Anziehungskraft, junge Familien und eine Wohlfühlkultur sind nicht umsonst zu haben.  
Wir SPD-Stadträte verurteilen die Anschläge und Übergriffe  durch rechtsextreme Gewalttäter im Zusammenhang mit dem Bezirksklassefußballspiel des FSV 1921 Brandis und Roter Stern Leipzig am 24. Oktober 2009 aufs Schärfste. Wir sind entsetzt und zutiefst betroffen und wollen Vorsorge tragen, damit sich derartige Ereignisse zukünftig nicht wiederholen.

Weiterlesen

Der Tag der Brandis veränderte!

Auf Antrag der SPD – Fraktion wurde aus gegebenem Anlass der Tagesordnungspunkt  Berichte, Stellungnahmen und Verabschiedung einer „Resolution gegen Extremismus und Gewalt“ mit Zustimmung aller Stadträte auf die Tagesordnung gesetzt (siehe Originalantrag).

Die Vertreter von FSV 1921, Polizei und Stadtratsfraktionen gaben Schilderungen und Erklärungen zu den Ereignissen des vergangenen Sonnabends in Brandis ab.
Stadtrat Mieszkalski sprach von einem schwarzen Tag für die Polizei, die die Lage falsch einschätzte und dass Brandis nur ein Bauernopfer für überforderte, unterbesetzte Polizeistrukturen in Sachsen und die den gesellschaftlichen Umständen geschuldeten, gewaltbereiten extremistischen Strömungen ist. Rechtsextremismus und Gewalt haben ihre Wurzeln mitten in unserer Gesellschaft, die von Arbeitslosigkeit und sozialen Existenzängsten besonders unter Jugendlichen geprägt ist. Dies muss jedoch auf allen Verantwortungsebenen geklärt werden. Weder dem Vereinsvorstand der sich in dieser Horrorsituation taktisch fehlerfrei verhalten hat, noch dem Polizeiposten Brandis sind hierzu Vorwürfe zu machen.
Stadtrat Mieszkalski sprach von einem Tag, der dem Fußballverein, dem Vorstand und allen Mitgliedern eine unverschuldete Gewissenslast aufbürdet, die eines aktiven Beistands der Stadt Brandis und ihrer Stadträte bedarf und von einem Tag, der eine Besinnung für die Stadt mit aktiven Bekenntnissen und Handlungsaufträgen für alle Stadträte erfordert.

Weiterlesen