SPD-Ortsverein Brandis-Borsdorf ehrt August Bebel

Der SPD-Ortsverein Brandis-Borsdorf hat am Abend August Bebel geehrt. Anlass war der 100. Todestag des Mitbegründers der deutschen Sozialdemokratie. In Beucha wurde ein Gedenkstein aufgestellt und in Borsdorf versammelten sich die OV-Mitglieder an der Gedenktafel am Freien Gymnasium. 

„Ohne August Bebel hätte es die SPD wahrscheinlich nicht gegeben. Er war hauptverantwortlich für die Organisation der Partei und prägte weitgehend ihren Kurs und ihr Bild in der Öffentlichkeit. Mit Ehrlichkeit und Geradlinigkeit. Und: Er hat sich immer für die kleinen Leute eingesetzt. So wie es sich die SPD immer auf ihre Fahne geschrieben hat – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichtkeit.“, sagt OV-Chef Markus Bergforth

August Bebel hat eine gewisse Zeit in der Region gelebt – von 1881 bis 1884 wohnte der gelernte Drechsler in Borsdorf und in Beucha nahm er oft an politischen Treffen und Gesprächen im Gasthof Wolfshain teil. Auch in Zukunft soll dem großen Sozialdemokraten und „Arbeiterkaiser“ gedacht werden – nicht nur innerhalb der SPD. „Deshalb ist ein Verbleib der Gedenktafel in Borsdorf unbedingt erforderlich – auch nach der Renovierung des Freien Gymnasiums. Denn: August Bebel ist Teil der Geschichte Borsdorfs“, betonte SPD-Gemeinderätin Ulrike Wagner-Kehe.