Der Landtagsabgeordnete Holger Mann besucht den Ortsverein

Holger Mann, MdL, besuchte am Montag die Ortsvereinssitzung und informierte die Mitglieder und Gäste über die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet. Dabei kam heraus, dass es bei dem Thema Breitband noch viel zu tun gibt, denn Sachsen ist im Ländervergleich auf dem drittletzten Platz bei der Versorgung mit mehr als 50 Mbit/s.
Aber: Die Staatsregierung aber auf einem guten Weg ist, die selbstgesteckten Ziele zu schaffen. Bis 2025 soll der Freistaat flächendeckend – egal ob Stadt oder Land – mit schnellem Internet (mehr als 100 Mbit/s) versorgt sein. Zuvor soll bis 2018 eine weitgehende flächendeckende Verfügbarkeit von mindestens 50 Mbit/s verfügbar sein; bis 2020 mindestens 100 Mbit/s für mehr als 50% der Haushalte.
Ein flächendeckender Breitband-Ausbau und schnelles Internet ist wichtig, damit die Firmen im Freistaat auch weiterhin wettbewerbsfähig bleiben. Dafür mache sich die SPD innerhalb der Staatsregierung auch weiterhin stark, so Holger Mann. Aber auch für die privaten Haushalte oder in Bildungseinrichtungen wie Schule und Universität sei schnelles Internet immer wichtiger, so Mann weiter. Das Thema wurde rege diskutiert und alle Fragen umfassend und informativ beantwortet. OV-Chef Markus Bergforth war zufrieden mit der Veranstaltung: „Auch in Zukunft werden wir uns Experten zu den Sitzungen oder Veranstaltungen einladen und mit Ihnen über aktuelle Themen diskutieren.“

Nils Neubert als weiteres Neumitglied aufgenommen

Außerdem gab es für den Ortsverein erneut Zuwachs. So wurde der Borsdorfer Nils Neubert (21) am Montag in die SPD aufgenommen. Er ist das 32. Mitglied des OV Brandis-Borsdorf und schon die vierte Neuaufnahme in diesem Jahr. Auch zeigte sich Bergforth zufrieden: „Die SPD im Allgemeinen und unserer OV im Speziellen ist attraktiv für junge Menschen. Das zeigen die vielen Neuaufnahmen in diesem Jahr. Ich freue mich, dass so viele junge Leute in letzter Zeit den Weg zu uns gefunden haben.“

SPD Ortsverein geht in die Sommerpause

Am ersten Ferientag trafen sich die Mitglieder des SPD Ortsvereins Brandis Borsdorf noch einmal zu ihrer turnusmäßigen Sitzung vor der Sommerpause. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Nachlese des Kreisparteitages der SPD in Rötha. OV-Chef und neuer Kreisvorsitzender Markus Bergforth betonte, dass nicht nur Personalentscheidungen von den Delegierten auf dem Parteitag getroffen worden sind, sondern vielmehr die politische Diskussion im Vordergrund stand.

Von den anwesenden Mitgliedern wurde der Initiativantrag „Öffentlicher Nahverkehr im ländlichen Raum Unterstützung des Modellvorhabens „Muldental in Fahrt“ für eine zukunftsfähige Mobilität“ sehr ausführlich diskutiert. Einhellig waren alle der Meinung, dass das Projekt mit Modellcharakter für Sachsen eine Chance verdient hat.

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr konnte Markus Bergforth mit Mike Mogendorf ein Neumitglied in den Reihen des Ortsvereins begrüßen. Der 38jährige Borsdorfer kandidierte bereits auf der offenen Wahlliste zur letzten Kommunalwahl für die SPD und ist daher kein Unbekannter.

Herzlich Willkommen Mike!

Markus Bergforth zum neuen Chef der Kreis-SPD gewählt

Die Delegierten des Kreisparteitages wählten am 04. Juni 2016 in Rötha Markus Bergforth mit 88,2% zum neuen Kreisvorsitzenden der SPD im Landkreis Leipzig. Er trat damit die Nachfolge von Ingo C. Runge an, der aus beruflichen Gründen nicht mehr für das Amt kandidierte.

Arno Jesse wurde zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt, Ralph Gertler wurde in seinem Amt als Schriftführer bestätigt.

Weiterhin wurden Bergforth, Jesse und Birgit Kilian als Delegierte zum Landesparteitag gewählt.

„Ich danke sehr für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich über die neue Aufgabe auf Kreisebene“, so Bergforth kurz nach seiner Wahl.

Herzlich Willkommen!

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr konnten wir ein Neumitglied in unsere Reihen aufnehmen. Und bereits zum zweiten Mal war dies ein junger Mensch unter 20 Jahre.

Auf der letzten Sitzung des SPD Ortsvereins Brandis Borsdorf wurde der 18-jährige Gymnasiast Ole Götze aus Borsdorf feierlich in die SPD und den Ortsverein aufgenommen.

„Unser Ortsverein ist auch für junge Leute so attraktiv, dass diese in die SPD eintreten“, freut sich SPD Ortsvereinsvorsitzender Markus Bergforth.

Zur Aufnahme von Ole war auch Christopher Schramm, Mitglied im Juso-Vorstand des Kreisverbandes Leipzig, nach Borsdorf gekommen. Bei der Gelegenheit tauschten sich die anwesenden vier Juso-Mitglieder auch über aktuelle Themen aus.

Zu Gast auf der Sitzung war der 2. Vorsitzende des Vereins Borsdorf hilft! e.V. Dietmar Brenner. Er informierte zusammen mit Birgit Kilian in ihrer Funktion als 1. Vorsitzende des Vereins die Mitglieder über die aktuelle Situation von geflüchteten Menschen in Borsdorf, nachdem nun in der Sammelunterkunft die ersten Menschen untergebracht worden sind.

Beide zeigten sich sehr erfreut, dass die Hilfsbereitschaft und das Engagement in Borsdorf enorm ist. Selbst Mitbürger, die zuvor noch Vorbehalte geäußert hatten, zeigten sich nun interessiert und bieten ihre Hilfe an. Als Rüsemee zogen beide: „Es lohnt, klar Stellung zu beziehen und Gesicht zu zeigen.“

 

Gleich zwei gute Gründe für den SPD Ortsverein zu feiern!

Die Mitglieder des SPD Ortsvereins Brandis Borsdorf können sich gleich in zweifacher Hinsicht freuen.

Auf der letzten Sitzung konnte OV-Vorsitzender Markus Bergforth mit Nils Bachmann ein neues Mitglied begrüßen und feierlich in die SPD und damit in den Ortsverein aufnehmen. Nils Bachmann ist ein 19jähriger Student aus Fuchshain. Zur feierlichen Aufnahme gratulierte auch Christopher Schramm, Mitglied im Vorstand der Jusos im Landkreis Leipzig und Ortsvereinsvorsitzender der SPD in Frohburg und Umgebung.

Auf Antrag der Mitglieder der SPD in Naunhof und mit Zustimmung des Kreisvorstands der SPD wurden die Mitglieder aus Naunhof dem SPD Ortsverein Brandis Borsdorf angegliedert. Seit dem 01.04.2016 zählt nun der Ortsverein Brandis Borsdorf / Naunhof insgesamt 30 Mitglieder.

„Wir wollen der Sozialdemokratie in Naunhof wieder ein Gesicht geben. Leider sind wir in der Kommunalpolitik zurzeit nicht präsent, aber, “ so Bergforth weiter „unser erklärtes Ziel ist es, dies‘ in den nächsten Jahren zu ändern und erfolgreich die SPD in Naunhof wieder sichtbar zu machen. Ich bin mir sicher, dass dieses Vorhaben und damit meine ich alle Mitglieder aus Brandis, Borsdorf und Naunhof, gemeinsam gelingen wird.“.

2015 – Das Jahr neigt sich zu Ende

Wer hätte am Neujahrstag 2015 gedacht, dass dieses Jahr solche Umbrüche und Veränderungen bringt?

Die Gesellschaft in Sachsen hat sich verändert. Der Rechtsextremismus scheint wieder salonfähig geworden zu sein. Nicht nur der braune Mopp zieht randalierend und verwüstend durch die Straßen. Massive Übergriffe auf Flüchtlinge, deren Helfer und Unterkünfte, gerade in Sachsen. Nicht nur Politiker werden massiv beschimpft und bedroht. Die Presse wird als Lügenpresse verunglimpft.

Aber es gibt auch das bürgerschaftliche Engagement, dass sich genau dieser Entwicklung entgegenstellt, das zeigt, dass es auch ein anderes Sachsen gibt. Auch wir Sozialdemokraten aus Brandis und Borsdorf engagieren sich.

Im Februar konnten wir gemeinsam das 25 jährige Parteijubliäum von Burkhard Morawe feiern.

In einer sehr bewegenden Feierstunde traf sich der SPD Ortsverein Brandis Borsdorf Anfang März, um sein 25 jähriges Bestehen nach der Neugründung zu feiern. Frank Mieszkalski blätterte in den Geschichtsbüchern der SPD in Brandis und Borsdorf, Markus Bergforth mahnte in seiner Ansprache, dass auch heute Sozialdemokraten für Demokratie einstehen müssen, Arno Jesse skizzierte seine Vorstellung von einer bürgeraktiven Gesellschaft.

Im weiteren Verlauf des Jahres wirkten Mitglieder des Ortsvereins in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens in unseren Heimatstädten.

Das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt informierte im Mai in der Veranstaltung „Mein Nachbar ist Asylbewerber“ über Integration und dezentrale Unterbringung von geflüchteten Menschen. Das „Netzwerk Flüchtlingshilfe“ gründet sich.

Anfang Juli 2015 gründet sich in Beucha der Verein „Kulturhaus Beucha e.V.“, um das Kulturhaus nach mehr als 20 Jahren wieder Leben einzuhauchen. Ende September ist es soweit. Mit einem Kulturfest öffnen sich nach der langen Zeit zum ersten Mal die Türen des Kulturhauses.

Anfang Oktober feiert das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt unter dem Motto „Brandis – Vielfalt gewinnt“ ein Fest der Kulturen im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche.

In Borsdorf wird die Initiative „refugees welcome“ ins Leben gerufen.

Ende November gründet sich der Verein „Flüchtlingshilfe Brandis“. Damit wird das Netzwerk Flüchtlingshilfe, dass sich unter dem Dach des Brandiser Forums, entwickelt hat, zu einem eigenständigen Verein.

Mitte Dezember gründet sich der Verein „Borsdorf hilft“ und so gibt sich die Initiative „refugees welcome“ eine rechtliche Struktur.

Ende Dezember wird durch das Brandiser Forum der Flyer „Unterstützung hat viele Gesichter“ in ganz Brandis verteilt.

Dazu engagieren sich Brandiser und Borsdorfer Sozialdemokraten im Vorstand der SPD Landkreis Leipzig, als Kreisräte, als Bürgermeister, als Stadträte, als berufene Bürger, als Ortschaftsräte.

Ich danke allen, die sich in diesem Jahr so stark engagiert haben und damit der Sozialdemokratie in Brandis und Borsdorf ein Gesicht gegeben haben.

Einen guten Rutsch in das neue Jahr 2016!

Markus Bergforth
Vorsitzender
SPD Ortsverein Brandis Borsdorf

SPD Brandis Borsdorf fordert ein Ende der rechtsextremen Gewalt

Immer fassungsloser stehen wir Sozialdemokraten aus Brandis und Borsdorf den Ereignissen in Freital, Dresden, Heidenau und anderen Städten in Sachsen gegenüber.

Immer fassungsloser stehen wir Sozialdemokraten aus Brandis und Borsdorf der Haltung des sächsischen Ministerpräsidenten Tillich und des Innenministers Ulbig gegenüber.

Martin Dulig bezieht genauso wie Daniela Kolbe, Dirk Panter, Petra Köpping, Henning Homann und andere sächsische Sozialdemokraten, eindeutig Stellung und zeigen eine klare Kante gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Doch wie regiert der Koalitionspartner? Tillich ist erst Tage später in Freital. Ulbig redet bei den Übergriffen in Heidenau von Betrunkenen und verkennt die Geschehnisse vollkommen.

Heidenau ist der unrühmliche Höhepunkt eine langjährigen Entwicklung in Sachsen. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Verrohung der Gesellschaft, ob nun auf der Strasse oder in digitalen Netzwerken, offener Faschismus und blindwütiger Hass werden wieder gesellschaftsfähig. Nicht nur in Sachsen.

Es ist die Aufgabe aller demokratischen Kräfte gegen diese Entwicklung in unserer Gesellschaft zu wirken.

Daniela Kolbe erklärt dazu: Heidenau darf sich nicht wiederholen. Sicherheit von Flüchtlingen und Unterstützern muss garantiert werden.