Stadträte des BVB, der Linken und der SPD bestehen auf Zeitplan bei der Sportförderrichtlinie

Die Stadträte Fraktionen des Bürgervereins Brandis, der Linken sowie der SPD Brandis bezogen im Sozialausschuss eine klare Position zur Novellierung der Sportförderrichtlinie und bestanden darauf, dass dies im Stadtrat im zugesagten Zeitplan, d.h. März/April zur Behandlung und Beschlussfassung auf die Tagesordnung gesetzt wird.

Hier die gemeinsame Erklärung:

Titel:
Novellierung der Sportförderrichtlinie der Stadt Brandis

Empfehlung:
Der  Stadtrat der Stadt Brandis berät und beschließt unter Zugrundelegung der Ergebnisse aus den Anhörungsrunden der Sportvereine die Neufassung der Sportförderrichtlinie dahingehend, dass

  • das  Haushaltbudget der Stadt Brandis nicht unter das Niveau von 2012 und Vorjahre abgeschmolzen wird,
  • der städtische Zuschuss für die Nutzungsentgelte bzw. Betriebskosten der Vereine auf 65 % im Regelfall,
  • die Übungsleiterpauschale auf 100 € pro Jahr und Übungsleiter,
  • die Förderpauschale für Kinder und Jugendliche einheitlich und unabhängig von ihrer Wohnortsherkunft auf 20 € pro Jahr und Mitglied

festgeschrieben und in die Vorlage der Sportförderrichtlinie aufgenommen werden.

Begründung:
Nach Offenlegung der Haushaltsdaten der Stadt Brandis in Bezug auf die bisherige Förderung und Anhörung der Vereine hinsichtlich der Schwerpunktsetzung und Belastungsverträglichkeit wurden als Zielgrößen für die mögliche Haushaltsbelastung der Stadt Brandis hinsichtlich der einzelnen Fördertitel mehrheitlich

  • ein Sportstättennutzungszuschuss in einer Balkenbreite von 60 bis 70 %
  • eine Kinder- und Jugendkopfpauschale von 20 €
  • der Erhalt der Übungsleiterpauschale in Höhe von 100 €  herausgearbeitet.

 Die Vereine erklärten ihre Bereitschaft nicht gedeckte Kostensteigerungen durch eine angemessene Erhöhung ihrer Mitgliedsbeiträge auszugleichen und ihrerseits einen Beitrag zur geänderten Gesamtkostensituation des Sporttreibens zu leisten.

Die vorgeschlagenen Sätze entsprechen den mehrheitlich vertretenen Sichtweisen. Das im Haushalt einzustellende Förderbudget liegt bei rund 75.000 €. Die bedeutet eine Erhöhung um rund 5.000 € im Vergleich zu den Vorjahren.