SPD Borsdorf fordert weitere Anstrengungen im Kita- und Schulbereich

Die Borsdorfer Sozialdemokraten fordern weitere Anstrengungen im Kita- und Schulbereich. Denn: Familien ziehen nach Borsdorf, wenn das Angebot an Kindergärten und Schulen stimmt. „Je jünger die Kinder, umso kürzer müssen die Wege sein“,  ist sich Birgit Kilian (SPD Borsdorf)  sicher. Das Angebot an Krippen- und Kindergartenplätzen in Borsdorf ist insgesamt gut, auch wenn nicht alle Kinder wohnortnah untergebracht werden können, und so durch die Ortsteile pendeln bzw. „gependelt“  werden müssen.

Die einzige Grundschule im Ort ist leider für Zweenfurther und Borsdorfer Schüler nicht in jedem Fall zu Fuß erreichbar. „Wie sollen denn unsere Kinder selbstständig werden, wenn sie auf die Eltern bzw. deren Autos angewiesen sind? Wie sollen Eltern den Kita- bzw. Grundschulbesuch bewerkstelligen, wenn es kein Auto in der Familie gibt? Wie wollen wir gegen den zunehmenden PKW-Verkehr im Ort etwas unternehmen, wenn die Maßnahmen der Gemeinde genau dies‘ befördern?“, so Birgit Kilian weiter. Das Freie Gymnasium Borsdorf rundet das schulische Angebot ab.

„Was aber fehlt ist eine Mittelschule“, ergänzt Dirk Jostes, stellvertretender Vorsitzender der Sozialdemokraten im Ort. Die Schülerzahlen geben es nicht zwingend her, dass Borsdorf erneut eine eigene staatliche Mittelschule einfordern könnte. Denkbar wären entweder eine Filiale zur Mittelschule Brandis oder eine freie Trägerschaft, vielleicht sogar unter dem Dach der Volkssolidarität. Die SPD Borsdorf wird auf jeden Fall am Thema Mittelschule dranbleiben und sichert zu, entsprechende Initiativen mit zu unterstützen.